090623 Ausfuhren sinken um über 21 Prozent: Unterschied zwischen den Versionen

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DESTATIS-Pressemitteilung Nr.230 vom 23.06.2009
 
DESTATIS-Pressemitteilung Nr.230 vom 23.06.2009
  
== Ausfuhr 1. Quartal 2009: –21,2% zum Vorjahresquartal ==
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== Ausfuhr 1. Quartal 2009: -21,2% zum Vorjahresquartal ==
'''WIESBADEN Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sanken die deutschen Gesamtausfuhren im ersten Quartal 2009 um 21,2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal 2008 auf 199,0 Milliarden Euro.'''
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'''WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sanken die deutschen Gesamtausfuhren im ersten Quartal 2009 um 21,2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal 2008 auf 199,0 Milliarden Euro.'''
  
Exporte in Länder außerhalb der EU gingen mit 19,6% (auf 71,7 Milliarden Euro) etwas weniger stark zurück als die Gesamtausfuhren. Besonders die Ausfuhren nach China (3,3% auf 7,6 Milliarden Euro), in die Schweiz (7,3% auf 9,0 Milliarden Euro) und nach Indien (8,0% auf 1,8 Milliarden Euro) waren in geringerem Maß von den allgemein zu beobachtenden Rückgängen betroffen.
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Exporte in Länder außerhalb der EU gingen mit -19,6% (auf 71,7 Milliarden Euro) etwas weniger stark zurück als die Gesamtausfuhren. Besonders die Ausfuhren nach China (-3,3% auf 7,6 Milliarden Euro), in die Schweiz (-7,3% auf 9,0 Milliarden Euro) und nach Indien (-8,0% auf 1,8 Milliarden Euro) waren in geringerem Maß von den allgemein zu beobachtenden Rückgängen betroffen.
Überdurchschnittlich stark eingebrochen sind die Ausfuhren in die Türkei (38,7% auf 2,5 Milliarden Euro) und nach Russland (31,4% auf 5,2 Milliarden Euro).
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Überdurchschnittlich stark eingebrochen sind die Ausfuhren in die Türkei (-38,7% auf 2,5 Milliarden Euro) und nach Russland (-31,4% auf 5,2 Milliarden Euro).
  
 
Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten fielen um 26,4% auf 13,8 Milliarden Euro und nach Japan um 22,4% auf 2,6 Milliarden Euro.
 
Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten fielen um 26,4% auf 13,8 Milliarden Euro und nach Japan um 22,4% auf 2,6 Milliarden Euro.
  
Die Versendungen in die EU-Mitgliedsländer verringerten sich um 22,0% auf 127,3 Milliarden Euro. In die nicht zur Eurozone zählenden Länder der EU gingen Waren für insgesamt 39,0 Milliarden Euro (25,9%), in die Eurozone für 88,3 Milliarden Euro (20,2%). Relativ geringe Rückgänge zeigten die Versendungen nach Österreich (10,1% auf 12,1 Milliarden Euro) und Dänemark (10,2% auf 3,6 Milliarden Euro). Spanien (37,0% auf 7,7 Milliarden Euro) und Ungarn (35,7% auf 2,9 Milliarden Euro) nahmen hingegen deutlich weniger deutsche Waren ab als im ersten Quartal 2008.
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Die Versendungen in die EU-Mitgliedsländer verringerten sich um 22,0% auf 127,3 Milliarden Euro. In die nicht zur Eurozone zählenden Länder der EU gingen Waren für insgesamt 39,0 Milliarden Euro (-25,9%), in die Eurozone für 88,3 Milliarden Euro (-20,2%). Relativ geringe Rückgänge zeigten die Versendungen nach Österreich (-10,1% auf 12,1 Milliarden Euro) und Dänemark (-10,2% auf 3,6 Milliarden Euro). Spanien (-37,0% auf 7,7 Milliarden Euro) und Ungarn (-35,7% auf 2,9 Milliarden Euro) nahmen hingegen deutlich weniger deutsche Waren ab als im ersten Quartal 2008.
  
 
Die deutschen Gesamteinfuhren verringerten sich im ersten Quartal 2009 um 14,7% auf 172,2 Milliarden Euro.
 
Die deutschen Gesamteinfuhren verringerten sich im ersten Quartal 2009 um 14,7% auf 172,2 Milliarden Euro.
  
Die Einfuhren aus Ländern außerhalb der EU gingen weniger stark zurück (11,2% auf 73,3 Milliarden Euro) als die gesamte Einfuhr. Neben den Einfuhren aus Indien (+ 5,5% auf 1,4 Milliarden Euro) und den USA (+ 4,7% auf 11,5 Milliarden Euro), trug hierzu die Entwicklung der Einfuhren aus China (1,5% auf 13,7 Milliarden Euro), der Schweiz (3,1% auf 7,4 Milliarden Euro) und Norwegen (5,0% auf 5,3 Milliarden Euro) bei.
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Die Einfuhren aus Ländern außerhalb der EU gingen weniger stark zurück (-11,2% auf 73,3 Milliarden Euro) als die gesamte Einfuhr. Neben den Einfuhren aus Indien (+5,5% auf 1,4 Milliarden Euro) und den USA (+4,7% auf 11,5 Milliarden Euro), trug hierzu die Entwicklung der Einfuhren aus China (-1,5% auf 13,7 Milliarden Euro), der Schweiz (-3,1% auf 7,4 Milliarden Euro) und Norwegen (-5,0% auf 5,3 Milliarden Euro) bei.
  
Besonders stark verminderten sich dagegen die wertmäßigen Einfuhren aus Russland (31,1% auf 5,8 Milliarden Euro).
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Besonders stark verminderten sich dagegen die wertmäßigen Einfuhren aus Russland (-31,1% auf 5,8 Milliarden Euro).
  
Die Eingänge aus der EU‑27 sanken etwas stärker (17,1% auf 98,9 Milliarden Euro) als die Gesamteinfuhren. Die Warensendungen aus der Eurozone, zu der seit Anfang 2009 auch die Slowakei gehört, nahmen um 16,4% ab (auf 68,6 Milliarden Euro), die Importe aus der Gruppe der nicht zur Eurozone zählenden EU‑Staaten sanken um 18,9% (auf 30,3 Milliarden Euro). Deutlich geringer waren dabei die Abnahmen der Eingänge aus Rumänien (3,1% auf 1,1 Milliarden Euro). Dagegen sind die Eingänge aus Ungarn (28,0% auf 3,4 Milliarden Euro) und Schweden (27,6 auf 2,6 Milliarden Euro) überdurchschnittlich stark gesunken.
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Die Eingänge aus der EU‑27 sanken etwas stärker (-17,1% auf 98,9 Milliarden Euro) als die Gesamteinfuhren. Die Warensendungen aus der Eurozone, zu der seit Anfang 2009 auch die Slowakei gehört, nahmen um 16,4% ab (auf 68,6 Milliarden Euro), die Importe aus der Gruppe der nicht zur Eurozone zählenden EU‑Staaten sanken um 18,9% (auf 30,3 Milliarden Euro). Deutlich geringer waren dabei die Abnahmen der Eingänge aus Rumänien (-3,1% auf 1,1 Milliarden Euro). Dagegen sind die Eingänge aus Ungarn (-28,0% auf 3,4 Milliarden Euro) und Schweden (-27,6 auf 2,6 Milliarden Euro) überdurchschnittlich stark gesunken.
 
   
 
   
 
Weitere Informationen zum länderbezogenen Außenhandel lassen sich dem Außenhandelsatlas auf der [http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/Aussenhandel/Aussenhandel,templateId=renderPrint.psml__nnn=true Homepage] des Statistischen Bundesamtes entnehmen.
 
Weitere Informationen zum länderbezogenen Außenhandel lassen sich dem Außenhandelsatlas auf der [http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/Aussenhandel/Aussenhandel,templateId=renderPrint.psml__nnn=true Homepage] des Statistischen Bundesamtes entnehmen.

Aktuelle Version vom 11. Juli 2009, 11:39 Uhr

DESTATIS-Pressemitteilung Nr.230 vom 23.06.2009

Ausfuhr 1. Quartal 2009: -21,2% zum Vorjahresquartal

WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sanken die deutschen Gesamtausfuhren im ersten Quartal 2009 um 21,2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal 2008 auf 199,0 Milliarden Euro.

Exporte in Länder außerhalb der EU gingen mit -19,6% (auf 71,7 Milliarden Euro) etwas weniger stark zurück als die Gesamtausfuhren. Besonders die Ausfuhren nach China (-3,3% auf 7,6 Milliarden Euro), in die Schweiz (-7,3% auf 9,0 Milliarden Euro) und nach Indien (-8,0% auf 1,8 Milliarden Euro) waren in geringerem Maß von den allgemein zu beobachtenden Rückgängen betroffen. Überdurchschnittlich stark eingebrochen sind die Ausfuhren in die Türkei (-38,7% auf 2,5 Milliarden Euro) und nach Russland (-31,4% auf 5,2 Milliarden Euro).

Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten fielen um 26,4% auf 13,8 Milliarden Euro und nach Japan um 22,4% auf 2,6 Milliarden Euro.

Die Versendungen in die EU-Mitgliedsländer verringerten sich um 22,0% auf 127,3 Milliarden Euro. In die nicht zur Eurozone zählenden Länder der EU gingen Waren für insgesamt 39,0 Milliarden Euro (-25,9%), in die Eurozone für 88,3 Milliarden Euro (-20,2%). Relativ geringe Rückgänge zeigten die Versendungen nach Österreich (-10,1% auf 12,1 Milliarden Euro) und Dänemark (-10,2% auf 3,6 Milliarden Euro). Spanien (-37,0% auf 7,7 Milliarden Euro) und Ungarn (-35,7% auf 2,9 Milliarden Euro) nahmen hingegen deutlich weniger deutsche Waren ab als im ersten Quartal 2008.

Die deutschen Gesamteinfuhren verringerten sich im ersten Quartal 2009 um 14,7% auf 172,2 Milliarden Euro.

Die Einfuhren aus Ländern außerhalb der EU gingen weniger stark zurück (-11,2% auf 73,3 Milliarden Euro) als die gesamte Einfuhr. Neben den Einfuhren aus Indien (+5,5% auf 1,4 Milliarden Euro) und den USA (+4,7% auf 11,5 Milliarden Euro), trug hierzu die Entwicklung der Einfuhren aus China (-1,5% auf 13,7 Milliarden Euro), der Schweiz (-3,1% auf 7,4 Milliarden Euro) und Norwegen (-5,0% auf 5,3 Milliarden Euro) bei.

Besonders stark verminderten sich dagegen die wertmäßigen Einfuhren aus Russland (-31,1% auf 5,8 Milliarden Euro).

Die Eingänge aus der EU‑27 sanken etwas stärker (-17,1% auf 98,9 Milliarden Euro) als die Gesamteinfuhren. Die Warensendungen aus der Eurozone, zu der seit Anfang 2009 auch die Slowakei gehört, nahmen um 16,4% ab (auf 68,6 Milliarden Euro), die Importe aus der Gruppe der nicht zur Eurozone zählenden EU‑Staaten sanken um 18,9% (auf 30,3 Milliarden Euro). Deutlich geringer waren dabei die Abnahmen der Eingänge aus Rumänien (-3,1% auf 1,1 Milliarden Euro). Dagegen sind die Eingänge aus Ungarn (-28,0% auf 3,4 Milliarden Euro) und Schweden (-27,6 auf 2,6 Milliarden Euro) überdurchschnittlich stark gesunken.

Weitere Informationen zum länderbezogenen Außenhandel lassen sich dem Außenhandelsatlas auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes entnehmen.

Quelle: DESTATIS